LSG Bietigheim-Lauffen-Löchgau e.V.
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Über uns - Die Geschichte des Flugplatzes Löchgau

Wie alles begann ...

Die Luftsportgemeinschaft Bietigheim e.V. (heute durch Namenserweiterung und Zusammenschluß mit der Fliegergruppe Lauffen-Bönnigheim mit dem Namen Luftsportgemeinschaft Bietigheim-Lauffen-Löchgau e.V.) wurde am 08.12.1950 im Gasthaus Bären von den 9 Gründungsmitgliedern R. Schwarz, R. Klummp, P. Kieser, E. Groll, A. Tabler H. Mauthe, P. Difflit, K. Diestelmaier und H. Stumpp gegründet. Zum ersten Vorstand der Vereinsgeschichte wurde Hermann Stumpp gewählt. Die Eintragung ins Vereisregister erfolgte am 09.03.1951.

Ausser grossem Enthusiasmus waren keinerlei Sachwerte, geschweige denn Segelflugzeuge und ein Flugplatz vorhanden. Vielmehr wurde zunächst in einer Umkleidekabine am DLW-Sportplatz im Aurain mit dem Bau des ersten Segelflugzeugs, einem SG-38 Schulgleiter, begonnen, der nach über 2 Jahren am 30.Mai.1953 auf den Namen "Stadt Bietigheim" getauft werden konnte. Im Verlauf dieser Zeit konnte die Werkstatt dank tatkräftiger Förderung durch die Stadt Bietigheim und ihrem damaligen Bürgermeister Karl Mai hinter den Enzviadukt im Ellental verlegt werden. Die ersten Starts des SG-38 fanden auf dem Grossen Exerzierplatz bei Ludwigsburg statt.


Bild: copyright Thomas Krohm (www.luftfahrtfotografie.de)

Im Verlauf der nächsten Jahre wurde mit einem Aufwand von 4000 Arbeitsstunden das nächste Segelflugzeug, ein Doppelsitzer vom Typ K 2 gebaut und im September 1955 festiggestellt. 1956 kamen ein Grunau Baby 2b hinzu und eine eigene Startwinde.

Mangels eigenem Flugplatz wurde vorwiegend auf dem Platz der Leonberger Segelfluggruppe in Malmsheim geflogen. Dazu mussten jedes Mal die Flugzeuge auf- und abgebaut werden und lange Fahrten in Kauf genommen werden.

Mitte der Fünfziger Jahre wurde als Zwischenlösung, zusammen mit der Fliegergruppe Lauffen, eine Wiese in Horrheim als Flugplatz genutzt. Wegen der landwirtschaftlichen Nutzung war dies aber nur sehr eingeschränkt möglich.

Im Jahre 1965, der Flugzeugpark war weiter angewachsen, wurde dann das Steinbachtal im Westen von Löchgau "entdeckt". Mit seiner Ost-West-Lage und hinreichender Grösse waren die Voraussetzungen für ein Segelfluggelände ideal. Gespräche mit der Gemeinde Löchgau und den Grundstückseigentümern verliefen erfolgreich, so dass noch im Herbst die ersten Probeflüge stattfinden konnten.

Die Zulassung als Fluggelände durch das Regierungspräsidium Stuttgart erfolgte 1966. Bis zur ersten Nutzung am 1.7.1967 musste das Fluggelände mit immensem Arbeitsaufwand in Eigenleistung hergerichtet werden. Vor allem der westliche Teil musste mit grossem Aufwand trockengelegt und geebnet werden. Dazu wurden Gräben in einer Länge von 900 m verdolt und 5000 t Schotter verarbeitet. Auch die Wege, die heute von vielen Landwirten, Radfahrern und Spaziergängern gern genutzt werden, wurden damals von der LSG angelegt. Der stetig anwachsende Flugzeugpark lies den Bau einer Flugzeughalle am Flugplatz immer notwendiger erscheinen. Denn für jeden Flugbetrieb mussten die an verschiedenen Orten abgestellten Flugzeuge in ihren Hängern zum Flugplatz in Löchgau gefahren und auf- und abgebaut werden. Nach umfangreichen Planungen, Verhandlungen und Vorarbeiten konnte der Hallenbau Anfang 1970 begonnen werden.


Fundamentarbeiten

Mit erheblichem Arbeitseinsatz der Mitglieder, sowie tatkräftiger Unterstützung durch die Gemeinden Bietigheim und Löchgau konnte die Flugzeughalle am 7.5.1970 feierlich ihrer Bestimmung übergeben werden. Mit 800 m² bietet die Halle genügend Platz für die Flugzeuge der LSG und die der damals befreundeten Fliegergruppe Lauffen-Bönnigheim (die seit 2014 mit der LSG bietigheim-Löchgau fusionniert ist).


Richtfest


Einweihung der Flugzeughalle 1971

Komplettiert wurde der Flugplatz im Jahre 1975, als nach fast wieder 4000 Arbeitsstunden das Vereinsheim und die Hängerhalle fertiggestellt wurde. Hier können nun auch die zu den Segelflugzeugen gehörigen Hänger, die Startwinde, Rückholer und weitere Fahrzeuge untergebracht werden.

So ausgestattet konnte die LSG nun auch die erste, noch sehr bescheidene Flugschau durchführen.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus das alljährlich stattfindende Flugfest, welches an beiden Tagen tausende begeisterte Besucher aus der Region anzieht.